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iPhone 3G - schlechter als 2G?

von admin am 22.08.2008

Als iPhone Nutzer der ersten Minute - ich konnte letztes Jahr ein USA Modell ergattern - war ich total begeistert vom iPhone 2G.

 

Als Steve Jobs dann endlich auf der Keynote im März das neue iPhone 3G vorgestellt hatte, war ich auf Grund meiner guten Erfahrungen mit dem 2G bereit ein 3G bei der Telekom vorzubestellen.

 

Nicht ganz erfolgreich war die versprochene Zustellung am 11.07.08 vor 12 Uhr. Ich konnte mein 3G erst am 12.07.08 um 14 Uhr in den Händen halten - im Nachhinein kann ich mich ja glücklich schätzen überhaupt eins bekommen zu haben - oder auch nicht!

 

Leider hat mein Gerät einen leichten Displayfehler - den ich wohl in naher Zukunft, sobald es in Deutschland wieder Geräte gibt bei der T-Com reklamieren muss… Die Verarbeitung des neuen 3G hat meiner Meinung nach allerdings nicht nachgelassen - die Tasten des iPhones sind sogar noch besser Verarbeitet als beim 2G USA Modell…

 

Das die Firmware nicht ganz rund läuft, bin ich als jahrelanger Nokia Nutzer mittlerweile ja schon gewöhnt, aber das was Apple derzeit liefert ist alles andere als akzeptabel. Mit Firmware 2.0.1 wurde das Gerät ziemlich langsam und das Telefonieren ist somit fast nicht möglich - der Bildschirm bleibt einfach 20 Sekunden lang schwarz. Eine verzögerte Tasteneingabe beim Emailschreiben zeigt sich leider auch mit der Firmware 2.0.2.

 

Steve Jobs persönlich hat sich bereits bei allen Nutzern für die schlechte Software entschuldigt und hat eine neue Firmware für September angekündigt. Vielleicht ist es ja mit dieser möglich wieder zu telefonieren.

 

Fazit:

 

Vielleicht wäre es sinnvoller den App Store - der vermutlich für die Probleme verantwortlich ist - aus der Firmware zu nehmen um sich mit Hochdruck um die Telefonfunktionen des iPhone zu kümmern. Früher ging’s doch auch mit dem 2G. Derzeit rate ich allen Usern ab Ihr 2G auf die 2.0er Firmware oder höher zu aktualisieren.

 

Vom derzeiten Kauf des 3G brauche ich nicht abzuraten, denn die T-Com kann seit Wochen - zum Leidwesen von Flo der sein Bestelltes nicht bekommt - nicht liefern…

 

Also warten wir mal ab was sich im September tut - derzeit überlege ich mir übergangsweise mein 3G ins Regal zu stellen und wieder mit meinem 2G auf 1.1.4 zu arbeiten…Schade Apple!!!

 

 

Kabel Deutschland - der wohl schlechteste Internetanbieter Deutschland’s?

von admin am 22.08.2008

 

DSL 16000 zu langsam…

Da ich mit meinem DSL 16000 von 1&1 nicht so sehr zufrieden war, musste ein neuer Anbieter her. Vorraussetzung war mindestens eine 16000er Leitung und natürlich gute Konditionen.

 

Näher ins Auge fasste ich v.a. auf Grund der agressiven Werbung - jede Woche kam ein neuer Werbeflyer per Post - auch Kabel Deutschland. Interessant hierbei ist, das für den Internetzugang nicht - wie gewöhnlich - der normale Telefonanschluss herhalten muss, sondern die komplette Kommunikation über den Kabelanschluss erfolgt. Da bei dieser Technologie deutlich mehr Reserven zur Verfügung stehen als über die in die Jahre gekommene Kupferleitung kann Kabel Deutschland bis zu 30Mbit Leitungen schalten.

 

Die Bestellung

Also schnell bei der Bestellhotline erkundigt die 30Mbit stehen an meinem Anschluss zur Verfügung - PRIMA! Letzte Zweifel waren auf Grund der Aussage der freundlichen Dame “Bei uns ist das nicht so wie bei DSL - bei uns gibts immer die vollen 30Mbit sobald Ihr Anschluss diese Kapazität bietet” schnell aus der Welt geräumt.

 

Wenige Tage später - im Mai - betätigte ich nun den “Bestellen”-Button. Von nun an wollte Kabel Deutschland sich um den Rest kümmern. Als wenige Tage später ein Techniker zur Installation vor der Tür stand, war ich noch ganz angetan von dem tollen Kundenservice. Meine Freude sollte aber nicht lange anhalten. Nach ersten Test war schnell klar das mein Kabelanschluss die notwenigen Übertragungsraten nicht bieten kann. Ein, wenige Tage später hinzugerufener Techniker, bestätigte den fehlerhaften Anschluss - stellte aber fest, dass es “irgendwo draußen” keinesfalls aber an meinem Anschluss liegen würde. Ein Bauunternehmen würde den Fehler suchen und entsprechende Verteiler zwischen meinem Anschluss und dem nächsten Hauptverteiler, der gute 200m entfernt war tauschen.

 

Als die Baumaßnahmen nach einigen Wochen abgeschlossen waren ging es endlich voran. Der Techniker installierte den Kabel Deutschland Anschluss. Wenige Stunden später machte ich einen ersten Speedtest und stellte überraschend fest - nur 13Mbit. Kurz mit der kostenpflichten Hotline telefoniert, schon war klar was los sein sollte. Das Modem würde sich erst nach einigen Stunden aktualisieren und am nächsten Tag stehe dann die komplette Bandbreite zur Verfügung. UNSINN!!

 

Die Reklamationen

Als sich dann am nächsten und übernächsten Tag nichts tat und immer noch nur maximal 13Mbit zur Verfügung standen, meist waren es aber nicht mehr als 3Mbit, telefonierte ich des ‚àö√±fteren mit meinen neuen Freunden von der Kabel DE Hotline. Die tollsten und interessantesten Geschichten werden hier anscheinend Tag für Tag erfunden und erzählt - eigentlich das reinste Märchenparadies.

  • Ein sehr unfreundlicher Kollege eröffnete sein Gespräch mit der Aussage, was ich eigentlich wolle - es würde ja nur von “bis zu” geredet und die 30Mbit würde ich eh nie bekommen, vielleicht mal 22…
  • Ein Weiterer stellte dann telefonisch fest das der Fehler definitiv an mir liegen müsse, mein PC wäre einfach nicht in der Lage so schnelle Geschwindigkeiten zu verwalten - der müsse bestimmt falsch konfiguriert sein.
  • Auf die Aussage, das ich parallel noch eine 1&1 Leitung derzeit habe und ich dort mit 1,6MB/s laden könne und mit Kabel DE nur mit 300KB/s wusste er dann keine Antwort mehr und verwies mich auf die 1€/min teure Technik Hotline.
  • Der nächste Kollege stellte dann schließlich fest das meine Nachbarn ohne Probleme die volle Geschwindigkeit haben und nur bei mir angeblich alles so langsam sei. Interessant ist hierbei das ich der einzige Kabel Deutschland Kunde in der Straße bin…
  • Wieder bei einem unfreundlichen Mitarbeiter angekommen erhielt ich folgende Aussage “Ich kann Ihnen schon einen Techniker vorbei schicken, aber der kostet Sie 100€ wenn der Fehler bei Ihnen liegt”

 

Der Techniker

Wenige Tage später dann der Techniker. Ein sehr freundlicher Herr, der auch alle Möglichkeiten getestet hatte. Verbesserung nach ca. 1h arbeit gleich null. Naja einen Versuch war’s wert… Relativ verwirrt hatte er schon geschaut als ich mit meinem optimierten Mac OS X ca. 1Mbit mehr aus der Leitung holen konnte, als er mit seinem ThinkPad auf XP Basis…

 

Da sich ca. 1 Woche nach dem Technikerbesuch nichts mehr tat, informierte ich nochmals die Kundenhotline. Hier wolle man mich zurückrufen - auf den Anruf warte ich noch heute…

 

Nach wenigen Tagen - auf dem Weg zum Einkaufen - sah ich dann ein Kabel Deutschland Service Fahrzeug in unserer Straße. Ich habe natürlich sofort mit dem Techniker gesprochen und dieser zeigte mir, dass auch am Hauptverteiler (an diesem Verteiler sind zig Häuser angeschlossen) nur 18 Mbit anliegen. Hier stellt sich die Frage wie Kabel DE jedem Haushalt 30Mbit schalten will, wenn insgesamt nur 18Mbit anliegen??

 

Mein erster Brief an die Geschäftsführung

In meinem ersten Schreiben an die Geschäftsleitung - die doch glatt in der Betastraße sitzt - in dem ich nochmals den kompletten Vorfall schilderte, setzte ich zudem auch noch eine Frist von 14 Tagen um den Fehler nun endgültig zu beheben. Man bedenke das nun ca. 4Wochen vergangen waren und tagtäglich Bandbreiteneinbrüche bis hin zu nur 1Mbit sowie zahlreiche Telefonieabbrüche an der Tagesordnung waren.

 

Als Reaktion auf dieses Schreiben erhielt ich aber leider nur ein aus Textbausteinen zusammengewürfeltes Schreiben indem ich wieder auf die Fehlkonfiguration meines nicht vorhandenen Wlan Routers sowie meines PC’s hingewiesen wurde. Hierbei möchte ich bemerken, dass ich in meinem Schreiben geschildert hatte, das alle Werte direkt am Modem gemessen wurden (ohne Wlan) und ich zudem mit meiner Konfiguration mehr Leistung aus dem Anschluss geholt hatte als der Kabel DE Techniker selbst.

 

Auch einen Anruf seitens Kabel erhielt ich nun. Doch der freundliche Mitarbeiter wollte mich nur über die weitere Vorgehensweise informieren, “Ich werde Sie wieder anrufen…” seine Aussage - bis heute warte ich darauf…

 

Zweiter Brief an die Geschäftsleitung

In meinem zweiten Schreiben schilderte ich den Sachverhalt etwas technischer. Auch stellte ich klar, das ich wohl in der Lage sei eine Netzwerkverbindung einzurichten. Ich forderte Kabel DE auf endlich die Leitung nochmals zu prüfen und mich nicht immer weiter zu vertrösten. Auch auf einen genialen Tipp aus dem ersten Schreiben ging ich ein.

 

Hier schilderte mir Kabel DE ich solle mir aus dem Internet ein Programm namens TCP/IP Optimizer laden, und dort die MTU Size auf 1500 stellen. Nach der Optimierung werden dann aus den 13Mbit auf jeden Fall bis zu 30Mbit. - UNSINN!!!

 

Auch den Hinweis das ich mit Mac OS X unterwegs bin hat man hier wohl nicht gelesen, und anscheinend wissen die Kollegen auch nicht, das man dieses Tool nur unter Windows XP verwenden darf - Vista spielt da nicht mit! Außerdem hilft dieses Tool nur die Verbindung zu optimieren - nicht vorhandene Leistung kann dieses “Wunderprogramm” aber auch nicht “herzaubern”…

 

Als Reaktion auf dieses Schreiben erhielt ich diesmal ein Schreiben von dem Leiter des Kundenservices. Dieser lies sich nicht lumpen und packte seinem Entschuldigungsschreiben doch glatt einen 25€ Tankgutschein von Shell bei. Danke Kabel Deutschland! Nur mit dem Zugang zur Datenautobahn war leider immer noch nichts geschehen. Weiter in dem Schreiben versprach man mir das sich in den nächsten Tagen ein Techniker bei mir melden würde - na??? Natürlich auf diesen Anruf warte ich auch noch heute…


Dritter Brief an die Geschäftsführung

Da sich wie immer - nichts, aber auch wirklich nichts getan hat, mein drittes Schreiben an die Geschäftsführung. Nun spielte ich meinen letzten Joker aus und versuchte eine außerordentliche Kündigung zu erwirken. Für den Fall, dass diese nicht bestätigt werden würde, hielt ich mir die Möglichkeit einer negativen Feststellungsklage offen. Nun zeigte sich endlich mal eine Reaktion seitens der Geschäftsleitung. In einem Schreiben teilte man mir mit, dass man meine Entscheidung zwar bedauere aber auch akzeptiere. Kabel DE möchte unmittelbar mit meinem neuen Provider zusammenarbeiten um meinen Wechsel möglichst schnell und problemlos zu realisieren (ob sie das wohl schaffen?)

 

Derzeit findet gerade die Umstellung auf einen normalen DSL Anschluss der DTAG statt. Ich hoffe nun endlich meinen Frieden zu finden. Ich will doch nur telefonieren und surfen - so wies früher auch möglich war….

 

Der Fall Susanne May

Eine fehlende Kommunikation innerhalb des Unternehmens lies sich auch bei den Briefen von Susanne May feststellen. Susanne May - vermutlich eine virtuelle Person - hat mir Woche für Woche neue Werbeschreiben geschickt und konnte es garnicht erwarten mich als Kabel Deutschland Kunden zu begrüßen. Aber ich bin doch schon lange Kunde!…

 

Sauer, habe ich mich natürlich sofort bei der Frau May gemeldet und mich bei dieser für das nostaligische Feeling beim Surfen bedankt - genauso langsam wie früher mit 56k aber leider kein toller Sound beim einwählen. Seit diesem Schreiben war Ruhe und Susanne May hat sich nicht mehr getraut mir zu schreiben.